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Die ganze Lausitz sprang ins Wasser – und die Wissenschaft war am Stadtstrand Großräschen mit an Bord!

Ein historischer Meilenstein! Am 29. Juni feierte das Lausitzer Seenland den Start des schiffbaren Seenverbundes in Brandenburg und Sachsen. Die Präsenzstelle Westlausitz | Finsterwalde organisierte für ihre Trägerhochschulen BTU Cottbus-Senftenberg und TH Wildau einen umfangreichen Auftritt mit Vorträgen, Exponaten, Experimenten und Mitmachangeboten!

Großräschen läuft mit über 1.400 Teilnehmenden ins Wasser (© R. Schuster)

Großräschen läuft mit über 1.400 Teilnehmenden ins Wasser (© R. Schuster)

Bereits ab 14.00 Uhr kamen die ersten Gäste an den Stradtstrand Großräschen geströmt (© R. Schuster)

Bereits ab 14.00 Uhr kamen die ersten Gäste an den Stradtstrand Großräschen geströmt (© R. Schuster)

BTU-Absolventin Anne Weise stellte ihr Forschungsprojekt zum Thema Drohneneinsatz in der Ornithologie zur Erfassung und Beobachtung von Brutkolonien in Bergbaufolgelandschaften vor (© R. Schuster)

BTU-Absolventin Anne Weise stellte ihr Forschungsprojekt zum Thema Drohneneinsatz in der Ornithologie zur Erfassung und Beobachtung von Brutkolonien in Bergbaufolgelandschaften vor (© R. Schuster)

Prof. a.D. Horst Stopp nahm die Besuchenden mit auf eine Zeitreise von der Staffelstabübergabe der IBA durch Prof. Rolf Kuhn bis hin zu aktuellen Schwimmenden Bauten in aller Welt (© R. Schuster)

Prof. a.D. Horst Stopp nahm die Besuchenden mit auf eine Zeitreise von der Staffelstabübergabe der IBA durch Prof. Rolf Kuhn bis hin zu aktuellen Schwimmenden Bauten in aller Welt (© R. Schuster)

Liane Kober, Jörn Felix Glökler (TH Wi) und Simon Greulich (BTU) zeigten, wie man aus Mikroalgen und Wasserlinsen Proteinpulver herstellt und wie Wasserlinsen überhaupt unter einem Mikroskop aussehen (© R. Schuster)

Liane Kober, Jörn Felix Glökler (TH Wi) und Simon Greulich (BTU) zeigten, wie man aus Mikroalgen und Wasserlinsen Proteinpulver herstellt und wie Wasserlinsen überhaupt unter einem Mikroskop aussehen (© R. Schuster)

Matthias Nattke (BTU) erläuterte mit zwei Studierendengruppen Drohnenmodelle und führte verschiedene Drohnenflüge durch, bei denen z.B. der Trockenstress in Schilfvegetationen untersucht wurde (© R. Schuster)

Matthias Nattke (BTU) erläuterte mit zwei Studierendengruppen Drohnenmodelle und führte verschiedene Drohnenflüge durch, bei denen z.B. der Trockenstress in Schilfvegetationen untersucht wurde (© R. Schuster)

Beatrix Altmeyer (BTU) brachte den Roboterhund ELI mit, der vor allem Kinder begeisterte. Dieser sammelte vor ihren Augen unschöne „Hinterlassenschaften“ von Erwachsenen ein: Zigarettenkippen! Beim digitalen Umweltquiz mit Ramona Riedel (BTU) konnten die Gäste zugleich lernen, welche Mengen dieses langlebigen giftigen Abfalls weltweit anfallen und welche Umweltschäden diese verursachen (© R. Schuster)

Beatrix Altmeyer (BTU) brachte den Roboterhund ELI mit, der vor allem Kinder begeisterte. Dieser sammelte vor ihren Augen unschöne „Hinterlassenschaften“ von Erwachsenen ein: Zigarettenkippen! Beim digitalen Umweltquiz mit Ramona Riedel (BTU) konnten die Gäste zugleich lernen, welche Mengen dieses langlebigen giftigen Abfalls weltweit anfallen und welche Umweltschäden diese verursachen (© R. Schuster)

Ahsan Suman (TH Wi) testete das Gehör der Besuchenden: bei einem Klangspiel sollten sie aus mehreren Klangplatten den korrekten C-Ton heraushören. Die anderen Platten wiesen kleine Schäden auf, die ihr Schwingungsverhalten veränderten und hörbar machten, wie Verschleiß technische Bauteile beeinflusst. Ein ähnliches Verfahren wird auch bei dem von ihm vorgestellten Projekt EaST genutzt. Das Projekt läuft gemeinsam mit der Schönborner Armaturen GmbH und erforscht, wie Lecks in Wasserleitungen schneller erkannt werden können. Jeannette Amrhein (TH Wi) erklärte das Modell der autonom fahrbaren Solarfähre WIFAIR (© R. Schuster)

Ahsan Suman (TH Wi) testete das Gehör der Besuchenden: bei einem Klangspiel sollten sie aus mehreren Klangplatten den korrekten C-Ton heraushören. Die anderen Platten wiesen kleine Schäden auf, die ihr Schwingungsverhalten veränderten und hörbar machten, wie Verschleiß technische Bauteile beeinflusst. Ein ähnliches Verfahren wird auch bei dem von ihm vorgestellten Projekt EaST genutzt. Das Projekt läuft gemeinsam mit der Schönborner Armaturen GmbH und erforscht, wie Lecks in Wasserleitungen schneller erkannt werden können. Jeannette Amrhein (TH Wi) erklärte das Modell der autonom fahrbaren Solarfähre WIFAIR (© R. Schuster)

Über 1.400 Badekappen und einen äußerst respektablen zweiten Platz erkämpfte sich der Großräschener See bei der 5-Seen-Challenge des Tourismusverbandes im Wettstreit mit dem „Platzhirsch“ und Sieger Senftenberger See, dem Geierswalder und dem Sedlitzer See sowie dem Partwitzer See, welcher Platz drei errang. Zahlreiche Angehörige und Schaulustige begleiteten die Wasserläufer und verwandelten den Stadtstrand Großräschen in einer Festmeile mit Festivalcharakter. Nach heftigem und anhaltendem Starkregen am Vormittag ließ sich pünktlich zum Start der Veranstaltung die Sonne blicken und erfreute mit sommerlichen Temperaturen alle Besuchenden.

Die Forschenden der BTU Cottbus-Senftenberg (BTU) und TH Wildau (TH Wi) gewährten in insgesamt vier Pavillons spannende Einblicke in ausgewählte Forschungsbereiche: das Gemeinschaftsprojekt BinAqua präsentierten Liane Kober (TH Wi) und Simon Greulich (BTU). Sie zeigten unter anderem, wie man aus Mikroalgen und Wasserlinsen Proteinpulver herstellt und wie Wasserlinsen überhaupt unter einem Mikroskop aussehen. Matthias Nattke (BTU) erläuterte mit zwei Studierendengruppen Drohnenmodelle und führte verschiedene Drohnenflüge durch, bei denen z.B. der Trockenstress in Schilfvegetationen untersucht wurde. Beatrix Altmeyer (BTU) brachte den Roboterhund ELI mit, der vor allem Kinder begeisterte. Dieser sammelte vor ihren Augen unschöne „Hinterlassenschaften“ von Erwachsenen ein: Zigarettenkippen! Beim digitalen Umweltquiz mit Ramona Riedel (BTU) konnten die Gäste zugleich lernen, welche Mengen dieses langlebigen giftigen Abfalls weltweit anfallen und welche Umweltschäden diese verursachen. Ahsan Suman (TH Wi) testete das Gehör der Besuchenden: bei einem Klangspiel sollten sie aus mehreren Klangplatten den korrekten C-Ton heraushören. Die anderen Platten wiesen kleine Schäden auf, die ihr Schwingungsverhalten veränderten und hörbar machten, wie Verschleiß technische Bauteile beeinflusst. Ein ähnliches Verfahren wird auch bei dem von ihm vorgestellten Projekt EaST genutzt. Das Projekt läuft gemeinsam mit der Schönborner Armaturen GmbH und erforscht, wie Lecks in Wasserleitungen schneller erkannt werden können. Jeannette Amrhein (TH Wi) erklärte das Modell der autonom fahrbaren Solarfähre WIFAIR. Auf der Bühne des Tourismusverbandes erhielt die BTU-Absolventin Anne Weise die Gelegenheit, ihr Forschungsprojekt zum Thema Drohneneinsatz in der Ornithologie zur Erfassung und Beobachtung von Brutkolonien in Bergbaufolgelandschaften vorzustellen. Prof. a.D. Horst Stopp nahm im Anschluss die Besuchenden mit auf eine Zeitreise von der Staffelstabübergabe der IBA durch Prof. Rolf Kuhn bis hin zu aktuellen Schwimmenden Bauten in aller Welt.

Das Team der Präsenzstelle zieht ein rundum positives Fazit für die Beteiligung ihrer beiden Trägerhochschulen an dieser wichtigen Wegmarke der Lausitz im Strukturwandel: Wir waren als Fenster zur Forschung für die Bevölkerung sicht- und ansprechbar und haben wissenschaftliche Themen mit Bezug zum Element „Wasser“ erlebbar gemacht!

Nicole Wolski
BTU Cottbus-Senftenberg